Alle, nicht jeder: Einführung in die Methoden der Demoskopie by Elisabeth Noelle-Neumann

By Elisabeth Noelle-Neumann

Warum kann guy bereits wenige Tage vor einer Bundestagswahl auf ein bis zwei Prozent genau voraussagen, wie die Bev?lkerung w?hlen wird? Wie ist es m?glich, wenige hundert Menschen zu befragen und daraus zu schlie?en, wie eighty Millionen Deutsche denken? Dieses Buch beschreibt gr?ndlich und dennoch leicht verst?ndlich, wie eine Repr?sentativumfrage entsteht. Schritt f?r Schritt wird anhand von echten Beispielen aus der Praxis erl?utert, welche Logik hinter den Umfragen steckt, wie die Befragten ausgew?hlt werden, wie guy die richtigen Fragen stellt und die Ergebnisse auswertet. Alle, nicht jeder zeigt, wie die angeblichen "Geheimrezepte" der Demoskopen funktionieren und wie guy gute, verl?ssliche Umfragen von schlechten unterscheiden kann. F?r die vierte Auflage wurde der textual content gr?ndlich ?berarbeitet und unter Ber?cksichtigung der neuesten Kommunikationstechniken aktualisiert.

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Sicherheit und Entwicklung in der Weltgesellschaft: Liberales Paradigma und Statebuilding in Afghanistan

Die gegenwartige Berichterstattung uber das Afghanistanengagement der west- chen Staatengemeinschaft ist von Ratlosigkeit gepragt. Ein Sieg uber das inter- tional operierende Terrornetzwerk al Qaida ist ebenso wenig in Sicht wie eine vollstandige Marginalisierung der Taliban. Auch die Bemuhungen um den A- bau eines demokratischen Staates zeitigen keine nachhaltigen Erfolge.

Bibi Blocksberg, Bd.3, Der Wetterfrosch.

Booklet via Schwartz, Theo

Studium leicht gemacht

Studenten sind faul. Richtig. Studenten stehen spät auf und haben den ganzen Tag nichts zu tun. Auch richtig. Wer wissen will, was once Studenten sonst so machen und nicht machen, sollte dieses Buch lesen. Ob Vorlesungen, Klausurvorbereitungen oder aber Alkohol und events - hier wird jeder Aspekt des Studentenlebens genau beleuchtet, analysiert - und aufs Korn genommen.

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In dieser Hinsicht haben die Darlegungen beider wenig Beifall gefunden. Ob als naturwissenschaftlich-mechanistisch oder als soziologistisch verurteilt – in jedem Fall standen ihre Auffassungen in unverträglichem Widerspruch zur subjektiven Erfahrungsgewißheit, zu der Anschauung, die der Mensch von sich selbst gewonnen hat, zu den Kategorien der Ethik, der von Kant formulierten Erkenntnis, daß die menschliche Willensfreiheit eine denknotwendige Annahme ist. Aufkommen der Umfragen Von der Diskussion über die Moralstatistik unberührt entstand praktisch gleichzeitig eine neue Herausforderung in den ebenfalls auf das Gesetz der großen Zahl gegründeten Bevölkerungsumfragen.

26 Die erste große internationale Umfrage fand 1853 bis1854 statt, als der amerikanische Marineleutnant M. F. Maury Tagebücher an die Kapitäne von Schiffen aus 17 verschiedenen Ländern verschickte, in die sie jeden Tag ihre Position, die Windrichtung und die Meeresströmung eintragen sollten. 27 Bis zum Ende des Jahrhunderts waren in England schon mehrere größere Umfragen veranstaltet worden, und am Beginn des neuen Jahrhunderts (1906) wird in London von dem 25 Den Hinweis auf diese Umfrage verdanken wir den Publizistikwissenschaftlern Bernd und Anne Niedermann.

Freiburg u. a. 1972. 31 Frankreichs Jugend hat das Wort. Mit einer Fragebogenaktion reagiert die Regierung auf die Proteste vom Frühjahr. In: Die Welt, 20. Juni 1994, S. 3. 42 Das Unbehagen gegenüber Zahlen In Deutschland finden wir die Aversion, das Unbehagen fast überall, wo der Merkmalsbereich, der statistische Bereich, die Welt der Variablen, in Erscheinung tritt. Zunächst schon bei der Zahl, dem Symbol und zugleich dem wichtigsten Element des Mehrzahlbereichs. Hier ist noch einmal an die Bemerkung von Adolph Wagner zu erinnern, die Wissenschaftler schenkten den Thesen Quételets von den Gesetzen der »Physik der Gesellschaft« und der ganzen Moralstatistik vielleicht deshalb wenig Beachtung, weil so viele von ihnen eine Abneigung gegen Zahlen und Tabellen hätten.

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