Altern zwischen Kompetenz und Defizit: Der Umgang mit by Ines Himmelsbach

By Ines Himmelsbach

Der demographische Wandel und die Ausdehnung des Konzepts des Lebenslangen Lernens führen in der Erziehungswissenschaft zu einer zunehmenden Auseinandersetzung mit dem Thema Altenbildung. Ines Himmelsbach betritt mit ihrer empirischen Studie ein neues Feld, indem sie Lernen im regulate unter der Bedingung eingeschränkter Handlungsfähigkeit sowohl aus der Angebotsperspektive als auch aus der Sicht der Betroffenen untersucht. Sie arbeitet Formen des Umgangs mit der altersbedingten Makuladegeneration, d.h. dem pathologisch altersbedingten Sehverlust, heraus. Die Autorin analysiert, inwiefern dabei pädagogische Formen zum Einsatz kommen und wie sich Defizit- und Kompetenzerfahrungen in diesem Kontext bearbeiten lassen. Ziel ist es, durch empirische und theoretische Analysen Grundlinien für eine Weiterentwicklung einer erziehungswissenschaftlichen, gerontologisch informierten Altenbildung zu legen.

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701) Gegensatzpaar soziale Rollen Operationen abhängig selbständig Helfer – Klient Unterstützung + Fürsorge Heilen Diskrepanzerlebnis Hilflosigkeit Autonomieverlust Überforderung Funktionsstörung gesund – krank Therapeut – Patient Kontrollieren Kontrollverlust Missionieren Fehlorientierung Orientierungsverlust Konflikt Ordnung – Unordnung einsichtig uneinsichtig Leitung - Mitarbeiter Vorbild – Adept Regeneration – Wiederherstellung Strukturieren Macht ausüben Überzeugen Erwecken Recht - Unrecht (konform – abweichend Wissen – Nichtwissen (Schieds-)Richter - Parteien Helfen Urteilen Lehren Unsicherheit Erstaunen Verblüffung Lehrender – Lernender Entscheidungsprozess pro/contra Kognitive Strukturierung Dabei stellen die unterschiedenen Formen die Deutung der Irritation als Diskrepanzerlebnis dar, die in ein polares Schema gesetzt werden.

Baltes unterscheidet in seinem Artikel zwar weiterhin nach drittem und viertem Lebensalter, in der Hinsicht, dass für das dritte Lebensalter größeres Entwicklungspotential gesehen wird, während im vierten Lebensalter der Optimismus des dritten Lebensalters subjektiv nicht fortgesetzt werden kann. Dennoch finden zwei Aspekte Betonung, die in früheren Artikeln (bspw. P. B. Baltes, 2001; P. B. Baltes & Baltes, 1992) weniger hervorgehoben wurden: Das Einzelschicksal und der Balanceakt. Das Einzelschicksal wird durch die Nennung des Baltes-‚Klassikers’ zur Erklärung seines SOK-Modells mit dem Beispiel Rubinstein hervorgehoben.

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